Es bestand die dringende Notwendigkeit, noch einmal nach Indien zu fliegen, diesmal dann gleich vier Wochen, weniger zum Fliegen, aber ein paar Fotos sind doch hängen geblieben.
In Indien angekommen, haben wir erst mal den Strand in Dapoli besucht.
Der kilometerlange Strand lädt geradezu dazu ein, den Lenkdrachen
herauszuholen.

Unsere Unterkunft ist so ziemlich das letzte und ich bin mir sicher,
der Schimmelpilz dort bringt Dich um, wenn Du mehr als eine Woche dort
verbringst. Zwei Tage ließen sich so gerade aushalten. Wenigstens die
kleinen Gäste waren putzig.

Hier wollten wir eigentlich fliegen gehen, aber leider war der Wind
zu cross. Wenn mein Magen und das Verdauungssystem sagen, dass es zu
gefährlich ist, dann lass ich es lieber. Das nächste Mal
vielleicht.

Antoine, der mit Lynn hier mehrere Monate verbringt, hat vor seiner
Abreise noch die Idee, doch gleich am Haus mal einen Start zu versuchen.
Die Landung gelingt ihm dann auch prompt in Melissas Garten, der nun wirklich
nicht gerade groß ist.

Somit hat Melissa nun einen eigenen Startplatz direkt vorm Haus.

Auch Melissa genießt die Vorzüge des Hausstartplatzes
nun in vollen Zügen. Allerdings ist dies nur für Fortgeschrittene
zu empfehlen.

Hier noch ein Gast der besonderen Art, kam mir gerade vor die Linse
gelaufen.

Zwischendurch noch mal nach Shelar. Die Kids aus Shelars Dorf.

Zurück am Haus, hier fliegt Melissa in den Sonnenuntergang.

Die Landung am Startplatz, im Hintergrund die netten Hochspannungsleitungen.
Dieser Startplatz ist nichts für Anfänger, bei zu starkem Wind
wird das im wahren Sinne des Wortes kribbelig.

Oh, ich bin auch geflogen, aber die Landung am See blieb mir nicht
erspart, ohne Wind keine Toplandung.

Am Haus bin ich in der Zeit einige Male geflogen, nach einer Stunde
hat man das Gefühl, man war Stunden in der Luft, weil es die ganze
Zeit Arbeit bedeutet. Meine maximale Startüberhöhung war
70 Meter, direkt über Melissas Haus, irgendwann werde ich versuchen,
auf den Hügel dahinter zu springen und wegzufliegen, aber dazu
braucht es dann wohl doch ne Menge Glück.

Auf dem Weg nach Shelar tummeln sich diesmal ein paar Wasserbüffel
im kühlenden Nass. Einmal untertauchen.

Und wieder Luft schnappen.

Hier wird mein Hawk gerade zur Probe geflogen. Avi war jedenfalls
begeistert von der Sicherheit und Wendigkeit.

Der Blick auf den Startplatz von Shelar.

Balu und sein Freund werden bestimmt auch mal Gleitschirmflieger.

Da geht er hin, mein Hawk, ohne mich. Aber der neue Air-FX ist bestellt und
wird bald fertig sein. Liefertermin ist Ende Juli.

Hier eine kleine Studie zum Weg in die Düse.

Gleich ist sie abgesoffen.

Kurz vor der Bodenberührung.

Aber nein, da kommt sie wieder hervor.

Und steigt ...

... und steigt, das Wunder von Shelar.

Stan lässt die Arme baumeln.

Inzwischen ist Melissa topgelandet.

Und Stan fliegt in Shelar eigentlich nur mit Bremsen, wenn er richtig
schaukeln will. Einen Tag ist er kopfüber geflogen, muss so eine
Art Flugyoga sein.

Das war es schon wieder. Mehr im Herbst aus Bir, wenn alles klappt.
Melissa's Place - Denn hier wohnen die Piloten
Skyward Flugsportservice - Der Hawk ist ein toller Flügel und ich habe ihn nur weggegeben, weil der neue Air-FX der Mega-Hammer ist und ich damit endlich im oberen Gewichtsbereich fliegen werde (Größe S, 65 - 90 kg).